Der Mieter hat die Räume nach seinem Auszug gut gekehrt zu verlassen, glatte Böden sind daher zu fegen und Teppichböden mit dem Staubsauger zu reinigen. Leichter Staub auf glatten Böden, der allein durch feuchtes Aufwischen zu beseitigen ist, kann verbleiben.

Der Mieter schuldet grundsätzlich keine Reinigung von horizontalen Flächen einzelner Raumteile oder oberer Flächen vermieterseitiger Einrichtungen, auch wenn sie leicht verstaubt sind. Spinnweben sind allerdings zu entfernen.

Die geschuldete Übergabe in besenreinem Zustand entbindet den Mieter jedoch nicht davon, grobe Verschmutzungen zu beseitigen. Es kann z.B. zu stark schmutzigen, schmierigen oder verkalkten Flächen gekommen sein. In der Praxis geht es bei Wohnraum im Regelfall um Wand- und Bodenflächen im Arbeitsbereich der Küche, die mit Fett oder Spuren aus der Zubereitung des Essens überzogen sind, oder um den Zustand von Kochherden bzw. im Bad, wo an Fliesen, Becken, Wanne und Armaturen eine Kalkschicht haftet. Zustände dieser Art beruhen auf mangelnder Pflege des Mietobjekts.

Es besteht keine Beseitigungspflicht von üblichen Dübeln in Fliesen und Kacheln. Übermäßig angebrachte Dübellöcher sind jedoch als vertragswidriger Gebrauch anerkannt. So kann z. B. das deckenhohe Bücherregal über die gesamte Wandbreite mit vielen Verschraubungen in der Wand vertragswidrig sein.

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