Home Magazin

Der Spagat zwischen Architekt
und Vermieter

Theo aus Hamburg vermietet seine Immobilien über Home. Wir haben mit ihm über seine Erfahrungen gesprochen.

Theo war einer der ersten aktiven Nutzer von Home. Als uns seine E-Mail erreichte, in der er uns erzählte, wie gerne er unser Produkt nutzt und wie sehr unsere App seinen Alltag als Vermieter vereinfacht, konnten wir es gar nicht erwarten Theo persönlich kennenzulernen.

Wir verbrachten einen Tag mit Theo im winterlichen Berlin und liefen durch die kleinen Straßen des Bezirks Mitte, welche für ihre unvergleichliche Mischung aus Altbau und radikal moderner Architektur bekannt sind. Für unser Interview trafen wir uns in der beeindruckenden Kantine der weltbekannten Architekturfirma “Chipperfield” nur unweit unseres Büros entfernt, zum Mittagessen.

“Seit meiner Kindheit wollte ich Häuser bauen, jetzt entwerfe ich seit 27 Jahren Gebäude auf der ganzen Welt und kann mir nichts anderes vorstellen”

Hallo lieber Theo, endlich lernen wir uns persönlich kennen, wir haben uns sehr über deine E-mail gefreut.

Ich trete gerne mit den Menschen hinter den Produkten die ich nutze in Kontakt, soweit es meine Zeit erlaubt. Ich finde es sehr spannend zu sehen, wie Ideen in die Realität umgesetzt werden und mit den Leuten zu reden, welche etwas gestalten, dass ich täglich nutze.

Wie bist du eigentlich auf Home aufmerksam geworden?

Ach das war so eine typische Situation, in der mein Sohn meinte da gibt es auch eine App dafür. Gibt es ja heute eigentlich für alles. Da ich versuche mir das Leben so einfach wie möglich zu gestalten und so wenig Zeit wie möglich mit organisatorischem Chaos zu verschwenden, habe ich mich vor etwa 2 Jahren angemeldet und anschließend die App ausprobiert. Am Anfang war ich etwas skeptisch, schließlich ist das Thema sehr heikel. Es geht um die vertraulichen Informationen der Mieter. Jedoch war der Support immer sehr schnell für mich da um mir offene Fragen zu beantworten und mir zu versichern, dass alle Daten sicher und nur für mich einsehbar sind. Die Sicherheit meiner Daten ist mir unheimlich wichtig.

Erzähl uns doch ein bisschen was über dich als Menschen und Vermieter

Aufgewachsen bin ich 1962 in Hamburg Nord - dort habe ich 1980 mein Abitur gemacht und anschließend Architektur in Aachen studiert. Seit ich etwa 8 Jahre alt bin, wusste ich dass ich Häuser bauen möchte. Wenn andere Väter mit ihren Söhnen im Wald waren, um ihnen verschiedene Baumarten zu zeigen, fuhr ich mit meinem Vater in andere deutsche Städte und wir guckten uns Gebäude an. Damals wusste ich natürlich nicht was “Bauhaus” ist und was für einen Einfluss es auch heute noch auf die Architektur, Kunst und Design-Welt hat.

Nach meinem Studium, welches ich mit Ach und Krach hinter mich brachte, gründete ich mit einem Freund, den ich auf der Universität kennengelernt habe, ein kleines Architekturstudio auf 45qm. Viele Jahre später gegen Mitte der 90er Jahre kam ich dann durch einen Zufall an meine erste Immobilie in Hamburg Altona, welche der Familie eben dieses Freundes gehörte. Wir bauten diese dann in monatelanger Arbeit aus und zogen neue Wände hoch. Bis auf die Elektronik haben wir alles selber gemacht. Eine sehr interessante Erfahrung, die ich jedem Vermieter nur empfehlen kann. Heute würde ich mir das nicht mehr antun aber damals war es genau das was wir machen wollten, nachdem wir viele Jahre lang an unseren Schreibtischen gesessen hatten und uns höchstens zum Mittagessen mal die Beine vertreten konnten. Vor etwa 7 Jahren kaufte ich dann eine zweite Wohnung in der Nähe des Hauses in welchem ich groß wurde.

"Home entspannt die gesamte Situation zwischen den Mietern und mir, da ich diesen dann auch 5 Tage Aufschub verschaffen kann, wenn das Gehalt mal zu spät kommt. Wir sind alle nur Menschen"

Dein Kindheits-Traum ging also voll und ganz in Erfüllung?

Naja ich baue keine Häuser, das machen andere. Ich baue höchstens mal einen Ikea Tisch auf wenn es sein muss. Den Rest überlasse ich anderen. Aber ich entwerfe die Gebäude seit 27 Jahren und kann mir nicht vorstellen jemals wieder etwas anderes zu machen. Die Vermietung der beiden Wohnungen wollte ich eigentlich nur nebenbei machen aber das ist zeitaufwändiger, als man denkt. Mindestens einmal die Woche klingelt mein Telefon weil der Wasserhahn kaputt ist oder das Licht im Wohnzimmer nicht funktioniert oder die Tür des Hauseingangs sich nicht schließen lässt. Sie kennen das ja. Genau an diesem Punkt, kommt Home wieder ins Spiel.

Darum haben wir Home gegründet. Um Menschen wie dir, etwas von der Arbeit abzunehmen. Wir hören oft, dass die Tätigkeiten von Vermietern unterschätzt werden.

Viele Teile meines Jobs als Vermieter sind im Vergleich zu der als Architekt nicht sichtbar. Monatlich habe ich viele Stunden damit verbracht Mieteingänge zu überprüfen und E-Mails zu verschicken. Man würde denken, dass es so einfach ist in einer Stadt Wohnung neu zu vermieten – das Problem ist aber, dass sich die Mietpreise so schnell verändern, dass es gar nicht so einfach ist zu verstehen was denn aktuell ein fairer Marktmietpreis ist. Von den Situationen, in welchen ich geplante Reisen mit meiner Familie absagen musste, weil Mieter ausgezogen sind und ich keinen geeigneten Nachmieter finden konnte, wollen wir lieber garnicht sprechen.

Die meisten dieser Probleme gehören durch Home und eure dazugehörige App, der Vergangenheit an. Meine Monatsmiete bekomme ich bereits 5 Tage vor Monatsbeginn von Home. Das entspannt die gesamte Situation zwischen den Mietern und mir, da ich diesen dann auch 5 Tage Aufschub verschaffen kann, wenn das Gehalt mal zu spät kommt. Wir sind alle nur Menschen.

Wo würdest du sagen liegt der größte Unterschied zwischen der herkömmlichen Vermietung und der Variante mit Home?

Ich bin einfach froh, dass endlich frischer Wind in das Thema gebracht wird. Der gesamte Prozess wird online erledigt und viele Fragen und Probleme die sich um dieses Thema drehen, sind in nur wenigen Sekunden geklärt.

Vielen Dank für deine Zeit und das Gespräch lieber Theo

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