Rendite berechnen: Mit unserem Rechner prüfen Sie Ihr Investment!

Für die Einschätzung, ob sich ein Immobilienkauf als Kapitalanlage lohnt, sollten Sie kalkulieren, wie sich Einnahmen und Ausgaben über lange Sicht verhalten. In der Regel wird Ihnen auch der Verkäufer oder Vermittler der Immobilie eine Modellrechnung präsentieren. Dennoch ist wichtig, dass Sie verstehen, wie realistisch die Annahmen sind. Mit dem Renditerechner von Home gewinnen Sie ein besseres Bild, ob sich ein Immobilien Investment lohnen kann. Eine sorgfältige Kalkulation und Abwägung aller Faktoren ersetzt er jedoch nicht.

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Mit dem Mietpreismultiplikator eine erste Einschätzung gewinnen

Eine Vorstellung davon, ob ein Kaufpreis im richtigen Verhältnis zu den zukünftigen Einnahmen steht, erhalten Sie mit dem Mietpreismultiplikator. Dabei wird der Kaufpreis durch die Jahreskaltmiete geteilt.

Der Wert zeigt grob den Zeitraum, der benötigt wird, um die Investition über die Einnahmen zu tilgen und sollte im Idealfall nicht über 25 liegen. Denn erst, wenn die Kosten abbezahlt sind, ist die Investition wirklich gewinnbringend.

Kaufpreis : Jahreskaltmiete →  Mietpreismultiplikator

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Gut zu wissen: Vergleichen Sie den Kaufpreis und die angenommene Miete auch mit  anderen ähnlichen Objekten in der Umgebung. Wie realistisch sind die vom Verkäufer prognostizierten Mieteinnahmen?

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Wie lässt sich die Rendite berechnen?

Wer mit dem Gedanken spielt, eine Wohnung als Geldanlage zu kaufen und zu vermieten, sollte sich Zeit nehmen, um die Rendite mit unterschiedlichen Einflussfaktoren zu berechnen und abweichende Zukunftsszenarien abzubilden. Die Einschätzung der Einnahmen sollte mehreren Varianten von optimistisch bis pessimistisch folgen. Hierbei zeigt sich, wie die Rendite sich entwickelt – auch, wenn nicht alles nach Plan verläuft.

Für eine einfache Kalkulation stellen Sie die obige Gleichung um. Sie multiplizieren die Jahreskaltmiete mit 100 und teilen sie dann durch den Kaufpreis.

Jahreskaltmiete x 100 : Kaufpreis → Bruttorendite

Der Kaufinteressent sollte sich vor allem an der Nettorendite orientieren. Daher muss der Kaufpreis für eine seriöse Einordnung bereits alle zusätzlichen Kosten, wie Kaufnebenkosten und die in absehbarer Zeit anfallenden Modernisierungskosten, enthalten. Die angenommenen Einnahmen sollten um die laufenden Bewirtschaftungskosten reduziert worden sein, denn nur ein bestimmter Teil darf letztendlich auf den Mieter umgelegt werden.

Wie den Unterschied zwischen Brutto- und Nettorendite erkennen?

Um einen realitätsnahen Eindruck der möglichen Nettorendite zu erhalten, gilt es alle Posten und auch Unwägbarkeiten zu berücksichtigen. Das bedeutet

Zum Immobilienkaufpreis sollten auch alle Kaufnebenkosten addiert werden:

  • Grunderwerbssteuer

  • Notar und Grundbucheintrag

  • Maklercourtage

  • Kosten von bereits absehbaren Sanierungs-, Modernisierungs- oder Renovierungsmaßnahmen

Die Einnahmen reduzieren sich um laufende Bewirtschaftungskosten und Rücklagen, wie

  • Verwaltungskosten

  • Hausgeld für Aufwendungen, die das gesamte Gebäude betreffen, evtl. auch Sonderumlagen

  • Instandhaltungen für die Eigentumswohnung

  • Wartungsarbeiten

  • Kreditzinsen

  • Versicherungen, zum Beispiel eine Rechtsschutzversicherung

  • Rücklagen

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Gut zu wissen: Zwei Methoden sind sehr gängig, um einen fundierten Wert über die Höhe der Rücklagen abzubilden: Die Peterssche Formel berechnet die Kosten über eine Nutzungsdauer von 80 Jahren. Eine Berechnungsverordnung nach § 28 Abs. 2 staffelt nach dem bisherigen Alter des Gebäudes. Unabhängig davon, welche Methode Sie nutzen, sollten Sie immer den individuellen Zustand des Gebäudes einbeziehen.

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Für die Berechnung der Nettorendite gilt also folgende Formel:

(Jahreskaltmiete – Bewirtschaftungskosten) x 100 : (Kaufpreis + Kaufnebenkosten) = Nettorendite

Rendite berechnen und langfristig planen mit Home

Durch einen Vertrag mit Home wird die langfristige Planung eines Immobilien Investments deutlich einfacher. Sie können über die Vertragslaufzeit, beispielsweise über die nächsten 10 oder 20 Jahre, mit festen Mieteinkünften kalkulieren.

Auch Renovierungskosten, die für Sie im Verlauf dieses Zeitraums entstehen können, werden durch unsere professionelle Herangehensweise abschätzbarer. Kosten für Schäden, die der Mieter verursacht hat, übernehmen wir. Genauso wie eine rechtliche Betreuung, für die in einer Sondereigentumsverwaltung zusätzliche Kosten fällig würden.

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Home ist die einfachste, sicherste und profitabelste Art und Weise Wohnungen zu vermieten.