Mietaufhebungsvertrag: Einverständnis statt Kündigung

Die gesetzlichen Regelungen zu Kündigungsfristen in unbefristeten Mietverträgen sind nicht immer alltagstauglich. Bei einem Jobwechsel muss der Umzug manchmal schnell gehen, eine Kündigungsfrist von drei Monaten kann in diesem Fall für einen Mieter sehr hinderlich sein. Ähnlich ergeht es auch dem Vermieter, der durch einen unerwarteten Pflegefall in seiner Familie seine Wohnung selbst benötigt und keine monatelange Kündigungsfrist abwarten kann. Für diese Fälle bietet sich ein Mietaufhebungsvertrag an.

Was ist ein Mietaufhebungsvertrag und wann ist er sinnvoll?

In einem Mietaufhebungsvertrag verständigen sich Mieter und Vermieter darauf, den anfangs geschlossenen Mietvertrag und die darin vereinbarten Fristen bei einer aufzuheben. Beide Parteien erhalten größere Flexibilität und können sich in einer individuellen Absprache einigen, von der im besten Fall beide Seiten profitieren. Oft wird beispielsweise für die Zustimmung zu einem früheren Auszugsdatum eine Ausgleichszahlung versprochen. Aber egal, welche Seite die Vertragsauflösung wünscht, die andere sollte immer darauf achten, dass ihr keine Nachteile dadurch entstehen.

Welche Inhalte hat ein Mietaufhebungsvertrag?

Einige Angaben dürfen in einem Mietaufhebungsvertrag nicht fehlen. Dazu gehören:

  • Name und Anschrift von Vermieter und Mieter

  • Nennung der Wohnung mit Anschrift

  • Datum, an dem der Mietaufhebungsvertrag beschlossen wird.

  • Auszugsdatum, auf das sich beide Parteien geeinigt haben.

  • Regelungen, wie Schönheitsreparaturen gehandhabt werden. Im Übrigen kann auch das mit in die Verhandlung einfließen.

  • Vereinbarung über die Rückzahlung der Mietkaution bzw. Verrechnung mit ggf. ausstehenden Betriebskosten.

  • Falls individuelle Absprachen über eine Abfindungszahlung oder die Suche eines Nachmieters getroffen wurden, sollten auch diese im Dokument erwähnt werden.

  • Unterschrift beider Parteien

Theoretisch kann ein Mietaufhebungsvertrag, wie beispielsweise eine Abmahnung auch, mündlich erfolgen, denn eine gesetzliche Vorgabe gibt es hier nicht. Beide Parteien sollten aber auf eine schriftliche Form Wert legen, um alle Details richtig zu erfassen und spätere Unstimmigkeiten zu vermeiden. Dabei kann Ihnen sicherlich das Muster zum  Aufhebungsvertrag von Home eine Hilfe sein.

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Mietaufhebungsvertrag: Was sollten Mieter beachten?

Oft haben auch Vermieter ein Interesse an der vorzeitigen Beendigung des Mietvertrags, beispielsweise, weil sie ihre Eigentumswohnung selbst benötigen und das bereits vor dem Ende der ordentlichen Kündigungsfrist, die mit einer Eigenbedarfskündigung einhergeht. Ein anderer häufiger Grund liegt darin, dass sie über einen Verkauf nachdenken. Eine unbewohnte Immobilie lässt sich immer zu einem höheren Preis verkaufen, als wenn sie mit laufenden Mietverträgen angeboten wird.

Hierbei sollte natürlich der Mieter darauf achten, dass er durch den Verzicht auf die Kündigungsfrist nicht in eine nachteilige Situation gerät. In vielen Fällen bietet der Vermieter eine Entschädigungszahlung an, die zumindest Ausgaben für Makler und Umzug abdeckt. Der Mieter sollte zuvor überschlagen, welche Mehrkosten ihm dadurch entstehen, wie beispielsweise durch eine zukünftig höhere Miete oder eine weitere Entfernung zu Arbeit oder Familie. Diese Einbußen sollte er in jedem Fall geltend machen.

Vorzeitiges Vertragsende: Was ist für Vermieter bei einem Mietaufhebungsvertrag wichtig?

Möchte der Mieter den Vertrag früher beenden, ist eine häufige Regelung, dass er die Mietersuche übernimmt und dem Vermieter potentielle Nachmieter präsentiert. In der Regel hat der Mieter drei Interessenten vorzustellen, sodass dem Vermieter eine angemessene Auswahl geboten wird und ihn keine Nachteile treffen, wie zeitweiser Leerstand und Mietausfall. Eine Kostenpauschale, über die die Mieten der Kündigungsfrist abgegolten werden, ist ebenfalls eine gängige Lösung.

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