In der Regel liegt bei Beauftragung eines Maklers ein gewöhnlicher Maklervertrag vor, da der Makler nur Nachweis eines Vertragsschlusses oder Vermittlungsbemühungen schuldet, ohne dass also eine Pflicht zum Tätigwerden des Maklers besteht. Eine Vergütung verdient der Makler also nur, wenn aufgrund seiner Nachweis- oder Vermittlungstätigkeit der angestrebte Vertrag zustande kommt.

Anders als beim Alleinauftrag steht es dem Auftraggeber also mangels anders lautender Vereinbarung frei, während des Bestehens des Maklervertrages weitere Makler einzuschalten oder einen Mietvertrag selbst herbeizuführen.

Ist der Maklervertrag auf unbestimmte Zeit abgeschlossen, ist dieser mangels anderweitiger Regelung im Vertrag jederzeit ohne Einhaltung einer Frist von beiden Seiten kündbar, § 671 Abs. 1 BGB.

Eine Vergütung für bisherige Tätigkeiten wird nur geschuldet, wenn eine entsprechende Aufwandsentschädigung gesondert vereinbart worden ist. Ansonsten besteht keine Zahlungsverpflichtung durch den Vermieter, wenn kein vom Makler vorgeschlagener Mietinteressent einen Mietvertrag unterzeichnet hat.

Auch wenn eine solche Aufwandsentschädigung zugunsten des Maklers vereinbart worden ist, besteht eine Ersatzpflicht nach der Rechtsprechung nur dann, wenn sie sich ausschließlich auf den Ersatz von konkretem Aufwand bezieht, sich also nicht in Wahrheit doch als erfolgsunabhängige Provision darstellt.

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