Maklerprovision: Was kostet professionelle Hilfe bei der Vermietung?

Bei der Vermietung einer Eigentumswohnung fallen verschiedene Aufgaben an: Ein attraktives Inserat muss erstellt, Wohnungsbesichtigungen organisiert und schließlich der Mietvertrag aufgesetzt werden. Um Zeit zu sparen, greifen viele Vermieter auf die professionelle Hilfe von Maklern zurück. Welche Kosten fallen an und wer muss sie tragen?

Maklerprovision: Wann wird sie fällig?

Möchten Vermieter sichergehen, für ihr Mietobjekt einen passenden Mieter zu finden, engagieren sie häufig einen Makler. Die rechtliche Grundlage der Vermittlungstätigkeit des Maklers liegt u.a. in § 652 BGB.

Wichtig für Tätigkeit und spätere Bezahlung des Maklers ist, dass zwischen dem Kunden und dem Makler ein schriftlicher Maklervertrag geschlossen wurde. Sollte der fehlen, hat der Makler auch bei erfolgreicher Ausübung keinen Anspruch auf Vergütung.

In der Regel wird die Provision erst bei Abschluss des Mietvertrags fällig, also nachdem die Wohnung inseriert, der Mieter überprüft und Wohnungsbesichtigungen durchgeführt wurden. In manchen Fällen berechnen Makler auch eine Gebühr für den Fall, dass der Vertrag nicht zustande kommt.

Wann darf der Makler keine Provision fordern?

Es gibt einige Fälle, in denen Makler nicht bezahlt aktiv werden dürfen. Das betrifft beispielsweise

  • ein bereits laufendes Mietverhältnis, das durch einen neuen Vertrag fortgesetzt werden soll.

  • Sozialwohnungen bzw. wenn es sich um preisgebundenen Wohnraum handelt.

  • die eigene Immobilie, wenn der Makler gleichzeitig auch Eigentümer, Vermieter, Verwalter oder Mieter oder eben mit diesen Personen eng verflochten ist.

Vermietung: Wer zahlt die Maklerprovision?

Wer den Makler für seine Vermittlungstätigkeit bezahlen muss, ist seit einigen Jahren eindeutig: Mit dem ersten Juni 2015 hat die Politik das Bestellerprinzip eingeführt. Das bedeutet, dass derjenige, der den Makler beauftragt, ihn auch bezahlen muss. Während der Vermieter zuvor leicht die Kosten auf den Mieter abwälzen konnte, verstößt er nun damit gegen das Gesetz. Auch für den Makler gilt: Hält er sich nicht an das Bestellerprinzip, kann er mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 Euro bestraft werden.

Vermieter sollten sich aber deswegen nicht von einer Beauftragung abhalten lassen, schließlich darf die Maklercourtage von den Mieteinnahmen abgezogen und damit von der Steuer abgesetzt werden.

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Gut zu wissen: Als Vermieter sollten Sie nicht versuchen, die Kosten für den Makler doch von Ihrem Mieter zu bekommen, beispielsweise in dem Sie übertrieben hohe Ablösezahlungen für Einbauten verlangen. Denn sobald der Wert nicht mehr den Betrag rechtfertigt, überschreiten Sie auch hier gesetzliche Bestimmungen. Ihre Forderung wird damit unwirksam.

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Wie hoch ist die Maklerprovision bei einer Vermietung?

Beauftragt der Mieter einen Wohnungsmakler, dürfen die Gebühren nicht zwei Nettokaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer überschreiten. Wenn der Kunde der Vermieter ist, darf die Provision frei verhandelt werden, liegt aber in der Regel auch zwischen eineinhalb bis zwei Monatsmieten zuzüglich Mehrwertsteuer.

In manchen Fällen muss zusätzlicher Aufwand gesondert abgerechnet werden, beispielsweise für die Durchführung von Besichtigungen. In anderen wird eine Grundgebühr erhoben, die auch fällig wird, wenn es nicht zum Vertragsabschluss kommt.

Ist die Miete für die Wohnung besonders hoch, also mehr als 20 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete, so darf die Courtage trotzdem nur anhand der Höhe der gesetzmäßigen Miete berechnet werden.

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