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Mietschuldenfreiheitsbescheinigung

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Mietschuldenfreiheitsbescheinigung – Wozu wird sie benötigt?

Bei der Bewerbung um eine Wohnung fordern Vermieter häufig bestimmte Dokumente, um die Zuverlässigkeit der Interessenten zu überprüfen. Dazu zählt auch die Mietschuldenfreiheitsbescheinigung. Darf der Vermieter überhaupt die Auskunft fordern? Und hat der Mieter ein Anrecht, das Dokument von seinem Vorvermieter zu bekommen?

Was ist eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung und wozu dient sie?

Mit einer Mietschuldenfreiheitsbescheinigung erbringt der Mietinteressent seinem neuen Vermieter den Nachweis, dass er hinsichtlich der Mietzahlungen vertrauenswürdig ist und keine Mietschulden besitzt. In einem Schreiben bestätigt der vorherige Vermieter, dass der Mieter immer pünktlich und vollständig seine Miete beglichen hat.

Die Idee ist einfach, funktioniert aber nicht immer: Manche Vorvermieter möchten die Bestätigung nicht ausstellen, andere tun es zu gerne und womöglich mit falschen Angaben, um einen unliebsamen Mieter loszuwerden.

Die Mietschuldenfreiheitsbescheinigung kann also eine erste Hilfe dabei sein, den richtigen Mieter zu finden. Sie unterstützt bei der Vorauswahl potentieller Mieter, komplett auf sie verlassen sollten sich Vermieter jedoch nicht!

Gut zu wissen: Verzichten Sie als Vermieter darauf, sich vom Mietinteressenten die Kontaktdaten des Vorvermieters geben zu lassen, um sich die Auskunft selbst einzuholen – denn datenschutzrechtlich kann das problematisch sein.

Welche Angaben erhält eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung?

Es ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, wie eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung auszusehen hat. Die wichtigsten Angaben, um ihrem Zweck gerecht zu werden, dürfen aber nicht fehlen:

  • Name und Anschrift des vorherigen Vermieters oder der zuständigen Hausverwaltung

  • Name und Anschrift des Mieters

  • Dauer des Mietverhältnisses

  • Angaben zur Kündigung des Mietvertrags: Zu welchem Datum wurde gekündigt? Welche Partei hat gekündigt? Handelte es sich um eine ordentliche oder außerordentliche Kündigung?

  • Bestätigung des Vorvermieters über pünktliche und vollständige Mietzahlungen seitens des Mieters und dessen Mietschuldenfreiheit

  • Falls Mietschulden bestehen, sollte ggf. eine Angabe über die Höhe und Art der Schulden und die getroffenen Rückzahlungsmodalitäten gemacht werden.

  • Ort, Datum und Unterschrift des Vermieters oder eines Bevollmächtigten

Sie müssen das Schreiben nicht selbst aufsetzen, nutzen Sie einfach unsere kostenlose Vorlage. Sie können das pdf-Formular direkt online ausfüllen. Vergessen Sie nicht, anschließend Ihre Unterschrift darunter zu setzen.

Alternativen zur Mietschuldenfreiheitsbescheinigung

Falls der Interessent keine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung erhalten kann, gibt es noch andere Möglichkeiten dem Vermieter seine Bonität und Zuverlässigkeit nachzuweisen. Grundsätzlich sollte auch der Vermieter sich nicht ausschließlich auf dieses eine Dokument verlassen, sondern vor Abschluss des Mietvertrags immer auch die letzten drei Gehaltsnachweise des Mieters fordern und die Bonitätsprüfung durchführen.

Zunächst aber kann der Mieter

  • seinen Vorvermieter um Quittungen über die bisher geleisteten Mietzahlungen bitten und so deren Vollständigkeit und Regelmäßigkeit belegen. Dazu sind Vermieter nämlich nach § 368 BGB verpflichtet.

  • eine Schufa-Auskunft beantragen und diese dem neuen Vermieter vorlegen.

Bei einer Zusammenarbeit mit Home müssen Sie sich über die Überprüfung der Zahlungsfähigkeit Ihrer potentiellen Mieter keine Gedanken machen. Home arbeitet dabei sehr gewissenhaft und überprüft nicht nur üblichen Punkte wie Schufa, Gehaltsnachweise und Mietschuldenfreiheitsbescheinigung, sondern spricht auch mit Arbeitgebern und Vorvermietern der Bewerber.

Mietschuldenfreiheitsbescheinigung: Sind Sie als Vermieter dazu verpflichtet?

Einem Urteil des Bundesgerichtshofs zufolge sind Sie als Vermieter nicht dazu verpflichtet, dem ehemaligen Mieter das Bestätigungsschreiben auszustellen, da Sie sich damit selbst schaden könnten. Sollte es verspätet noch zu einem Streit über ausstehende Mietzahlungen oder Betriebskostennachzahlungen kommen, könnte die Mietschuldenfreiheitsbescheinigung für den Vermieter Nachteile (als sogenanntes „Zeugnis gegen sich selbst“) bergen.

Manche Vermieter oder Hausverwaltungen verlangen für das Ausstellen einer Mietschuldenfreiheitsbescheinigung eine Gebühr. Es gibt jedoch keine Urteile, die darauf schließen lassen, welcher Betrag angemessen ist.