Kontaktverbot und erschwerte Umstände durch das Coronavirus. Auch für Vermieter.

Was sind die aktuellen Beschlüsse? Welche Hilfen stellt der Staat Dir als Vermieter bereit? Und was kannst Du tun, um auch in der Corona-Krise weiter sicher zu vermieten und Einnahmen zu erzielen? Vermiete beispielsweise an Home.

Das Coronavirus hat uns fest im Griff. Das Robert-Koch-Institut und die Johns-Hopkins-Universität melden weiterhin erschreckende Infektionszahlen aus aller Welt. Deren Daten nach befindet sich Deutschland unter den fünf Ländern mit den meisten Infektionen weltweit. Und auch wirtschaftlich kriselt es immer mehr. 

Viele Arbeitnehmer wurden entlassen oder befinden sich in Kurzarbeit – mit nur noch etwa 60 % ihres Einkommens. Die Mieten, die oft mehr als 30 % des normalen Einkommens ausmachen, mutieren zu einer echten Last. Viele Mieter denken darüber nach, ihre Mieten zeitweise auszusetzen und zu stunden. Das Recht dazu haben sie. Und bei leeren, zu vermietenden Immobilien erschwert das seit dem 23.03.2020 bestehende, weitreichende Kontaktverbot, Interessenten einzuladen und Mieter zu finden

Du als Vermieter stehst also mittendrin. Und es ist ein Kampf mit dem Gewissen. Einerseits verstehst Du die Umstände und möchtest Deinen Mietern helfen. Andererseits sind es Deine Einkünfte, die ebenso einbrechen, und Deine Kosten, die Du weiterhin zahlen musst. Das Coronavirus lässt uns alle straucheln. 

Das aktuelle Kontaktverbot ordnet die Umstände neu. 

Was das am 22.03.2020 seitens aller Bundesländer beschlossene und seit dem 23.03.2020 aktuelle Kontaktverbot umfasst, ist dank andauernder Medienberichte hinreichend bekannt. 

Um es kurz zusammenzufassen: 

  • De facto sind soziale Kontakte auf ein absolutes Minimum herunterzufahren und vermeiden, wenn sie nicht wirklich erforderlich sind. 

  • Es herrscht das oberste Gebot, zu Hause zu bleiben und das Haus nur etwa zum Einkaufen, für Arztbesuche, für die Arbeit oder für etwas frische Luft zu verlassen.

  • Ein Mindestabstand zu anderen Menschen von mindestens 1,50 bis 2,00 Metern ist stets einzuhalten. Ab sofort “zeichnet sich Solidarität durch Distanz aus”, wie die Bundeskanzlerin es in ihrer Fernsehansprache formulierte. 

Insbesondere in Bayern sind die Restriktionen noch schärfer. 

Hier braucht es einen „triftigen Grund“, um das Haus verlassen zu dürfen. Frische Luft schnappen zu wollen, ist keiner. Letztendlich darf man sich also nur im öffentlichen Raum aufhalten, um zur Arbeit zu kommen, um einzukaufen oder um einen Arzt aufzusuchen. Draußen stattfindende Freizeitaktivitäten sind verboten. Und auch dürfen Personen aus verschiedenen Haushalten in Bayern gar nicht mehr zusammenkommen. 

Auch in Sachsen und im Saarland bestehen ähnlich härtere Restriktionen.

All das dauert mindestens zwei Wochen an – also bis mindestens zum 05.04.2020. Jedoch ist zu erwarten, dass das Kontaktverbot noch mehrere Wochen anhalten wird. UPDATE: Medienberichten nach wurde das Kontaktverbot tatsächlich bis vorerst zum 19.04.2020 und somit bis zum Ende der Osterferien erweitert. Auch weiterhin nehmen die bekannten Neuinfektionen – abseits der Dunkelziffer und sicher auch durch mehr Tests – sowie die Krankheitsfälle von Covid-19 stark zu. 

Die einschränkenden Maßnahmen dienen dazu, die Kurven abzuflachen. Sollten die Maßnahmen aber nicht wirken, sind stärkere Restriktionen wie etwa ein Total-Shutdown wie in China oder auch Italien denkbar (Ausgangssperre). 

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Was bedeutet das Kontaktverbot für Dich als Vermieter? 

Das Kontaktverbot bedeutet für Dich erst einmal nichts. Außer, Du hast eine leere, zu vermietende Immobilie. Interessenten einzuladen, das Objekt anzuschauen, ist aktuell nicht denkbar. Zwar dürfen außer in Bayern weiterhin maximal zwei Personen aus verschiedenen Haushalten zusammenkommen. Doch das Gebot, zu Hause zu bleiben und Kontakte auch bei Mindestabstand zu vermeiden, besteht dennoch. 

Du musst also umdenken und auf die virtuelle Schiene wechseln

Ein erster Schritt besteht darin, ein qualitatives Exposé auszuarbeiten. Mit starken, emotionalen Texten und Bildern. So, dass man aus dem Material einen standfesten Eindruck von der Immobilie erhält. Denke darüber nach, welche Unklarheiten bei den Interessenten aufkommen könnten, und beantworte diese bereits im Exposé. Das ist auch ein Punkt, der nach dem Coronavirus beibehalten werden sollte. 

Ein zweiter Schritt können dann virtuelle Termine sein, bei denen Du die Teilnehmer „remote“ durch die Immobilie hindurch führst. Das funktioniert etwa via Zoom, Skype oder FaceTime. Auch Unklarheiten seitens der Interessenten lassen sich dann direkt klären. Und zwar so, dass alle mithören und Du einen Punkt nicht mehrfach wiederholen musst.  

Ein dritter Schritt wäre, die Vertragsunterlagen digital bereitzustellen und auch digital unterschreiben zu lassen. Du hast weitreichende Optionen, die Dokumente rechtssicher und vermieterfreundlich zu erstellen und dann zu versenden.

So ist die Immobilie trotz Kontaktverbot und Coronavirus vermietet. Unternehmen konnten in Windeseile ihre Prozesse umstellen, sodass die Mitarbeiter remote im Homeoffice arbeiten konnten. Virtuelle Termine und Unterschriftsprozesse stellten keine Barriere dar und inzwischen ist von vielen – auch traditionellen – Unternehmen zu hören, dass sie das durchaus beibehalten könnten. Du als Vermieter schaffst das also auch.

Home als Mieter – Sofort sicher vermieten. 

Ob Coronavirus und Krise oder nicht – es ist mit viel Aufwand verbunden, eine Immobilie immer wieder neu zu vermieten und in Schuss zu halten. Vor allem bei der Lebensweise mancher Mieter und der hohen Fluktuation, die in Städten herrscht. 

Mit Home richten wir uns an Vermieter, die auf den Stress keine Lust mehr haben und „einfach nur vermieten“ und sich zurücklehnen möchten. Vermiete Deine Immobilie einfach per sofort an uns. 

Wir zahlen verlässlich die vereinbarte Miete und nehmen Dir alle Arbeit ab, die Du sonst mit Deiner Immobilie hättest. Das heißt, wir vermieten die Immobilie wiederum an andere Mieter unter, die wir suchen und verwalten, und halten das Objekt instand. 

Auch und besonders in Krisenzeiten. 

Unsere neuen, kontaktlosen Prozesse vermindern vor allem jetzt in Zeiten von Corona das Risiko, sich anzustecken. Qualitative Exposés sowie Remote-Termine mit Interessenten und virtuelle Unterschriften – wie oben beschrieben – sind bei uns der hohe Standard. 

MünchenBerlinHamburg – hier ist Home für Dich schon heute da.  

Erfahre, wie viel Miete Du von uns bekommen würdest.

Was ist, wenn Deine Mieter auf Dich zukommen und darum bitten, die Miete stunden zu dürfen?

Erstens: Mit Home als Mieter würde das nicht passieren. 

Abseits unseres Mietverhältnisses ist es aber durchaus denkbar. 

Selbst umsatzstarke Konzerne wie H&M und Adidas verkündeten kürzlich, dass sie die Mieten der Filialen aussetzen und stunden möchten. Dafür ernteten sie sehr viel Kritik und das sowohl von Seiten der Verbraucher als auch von Seiten der Politik und Wirtschaft. Wobei man fairerweise erwähnen muss, dass niemand über die konkrete finanzielle Situation und die Risiken dieser Unternehmen weiß, außer die Unternehmen selbst.

Doch spätestens bei Privatmietern sieht die Situation tatsächlich kritisch aus. Das Coronavirus bedeutet hier nicht nur ein hohes Gesundheitsrisiko, sondern schon heute auch ein finanzielles Fiasko

Dem Deutschen Mieterbund nach sollten Vermieter mit Blick auf das Coronavirus und die daraus entstehenden Konsequenzen solidarisch sein und den Mietern erlauben, offene Mieten zu stunden. Das bedeutet nicht, dass Du die Miete schenkst. Sondern, dass die Mieter sie an anderer Stelle nachzahlen müssen – dem Recht nach bis 2022. 

Ein neues Gesetz schreibt außerdem vor, dass auf Kündigungen vermieterseits für die Dauer der Krise zu verzichten ist, sofern der Grund dafür fehlende Mietzahlungen sind. Das soll vorerst bis zum 30.06.2020 so sein. Andere Kündigungsgründe wie etwa Verstöße gegen andere Vertragsinhalte bleiben davon unberührt. 

Natürlich kann man von Dir als Vermieter aber nicht erwarten, dass Du das Glied bist, wo die bisher noch sehr unübersichtliche Kettenreaktion aufhört. Auch Du musst Kosten stemmen – etwa für Kredite – und Deine Immobilie(n) unterhalten. 

Der Staat rief anlässlich des Coronavirus und der daraus entstehenden wirtschaftlichen Konsequenzen verschiedene Hilfen und Maßnahmen ins Leben. 

Einerseits können einkommensschwache Mieter (schon seit vorher) einen Mietzuschuss beantragen. Dieser ist auch als Wohngeld bekannt und kann beispielsweise für die Dauer der Kurzarbeit mit dem beschränkten Einkommen schon helfen. Es ist nur unklar, wie schnell der Mietzuschuss ausbezahlt wird. Hier herrschen keine Krisenprozesse vor. 

Andererseits verteilen die Bundesländer inzwischen Soforthilfen an Freiberufler und Gewerbetreibende, die von der Pandemie und Corona-Krise mit am meisten betroffen sind. Entweder 9.000 Euro oder 15.000 Euro lassen sich pro Unternehmer per sofort auszahlen und müssen nicht erstattet werden. Die Anzahl der Mitarbeiter bestimmt, ob man 9.000 Euro oder 15.000 Euro Soforthilfe bekommt. Auch das kann bei den Mietzahlungen helfen – wobei der Staat das Geld auch dafür vorsieht, anderen Kosten innerhalb des Gewerbes nachzukommen. 

Bleibe mit Deinen Mietern im freundlichen Gespräch. Wenn sie die Miete trotz all dem nicht zahlen können, dann prüfe, ob Du tatsächlich mehrere Monate auf die Miete verzichten oder die Miete reduzieren kannst. Das Coronavirus ist auch ein Beweis für Solidarität. Und falls es kritisch wird, stellt der Staat auch Dir als Vermieter Hilfen bereit. So kannst auch Du beispielsweise Kreditraten stunden und ebenfalls Soforthilfen in Anspruch nehmen. 

Umziehen ist mit Dienstleistern weiterhin erlaubt. 

Selbstredend bezieht sich das Kontaktverbot auch aufs Umziehen. Helfer aus dem Freundeskreis – sprich aus anderen Haushalten – dürfen nicht helfen. In München und dem restlichen Bayern überhaupt nicht, in anderen Bundesländern höchstens einer. Den Haushalt mit dieser einen Person, alleine oder mit der in dem Haushalt lebenden Familie umzuziehen, ist vor allem mit Kindern kritisch. 

Viele Mieter haben daher Bedenken, nicht umziehen zu können und möchten die Kündigung aussetzen und widerrufen. Als Vermieter musst Du diesem Wunsch bei bereits erfolgter Kündigung nicht nachkommen. Aber auch hier besteht der Aufruf zur Solidarität. Sofern umsetzbar (sofern also noch nicht neu vermietet), sollten Vermieter aufs Räumen ihrer Immobilien verzichten und die Problematik individuell lösen

Ein Umzugsunternehmen zu beauftragen, ist überdies weiterhin erlaubt und das Unternehmen darf den Haushalt der Mieter auch umziehen. Dabei sind die entsprechenden Hygienerichtlinien und Mindestabstände von mindestens 1,50 Metern einzuhalten. Informiere Deine Mieter hierüber. 

Das Wesentliche noch einmal in Kürze

  • Das Coronavirus rief das Kontaktverbot hervor. Vermieter sollten auf virtuelle und kontaktlose Prozesse umstellen, um weiterhin sicher vermieten zu können. Vor-Ort-Termine sind – außer in Bayern – bis auf Weiteres höchstens mit einer anderen Person erlaubt, entsprechen aber nicht dem Gebot des Abstands.

  • Vermieter sollen – soweit machbar – solidarisch auftreten und das Aussetzen oder die Reduktion der Mietzahlungen seitens der Mieter erlauben. Es besteht für die Dauer der Pandemie und Corona-Krise laut Gesetzesbeschluss ein entsprechender und auf dem Mietrecht aufbauender Kündigungsschutz (vorerst bis Ende Juni).

  • Sowohl für Mieter als auch für Vermieter stellt der Staat zunehmend mehr finanzielle Hilfen bereit, um die Pandemie des Coronavirus und die entsprechenden Konsequenzen zu überwinden.

  • Gerade in schweren Zeiten wie diesen ist Home der perfekte Mieter – wir zahlen verlässlich, arbeiten kontaktlos und Du musst Dich um nichts mehr kümmern. Es ist, als würden wir Dir die Immobilie abkaufen – nur so, dass wir sie mieten und Du weiter laufende Einkünfte mit ihr erzielst. 

Vermieten. Entspannen.

Vermiete deine Wohnung mit Home und kümmere dich nie wieder selbst um die Mieterauswahl, Reparaturen und Mieterkommunikation.

Sollen wir mal darüber reden? Du erreichst uns unter +49 30 88789123.

  • Es ist wie verkaufen. Nur dass du vermietest und weiterhin laufende Einnahmen hast.

  • Kontaktlos vermieten. Sicher und den Richtlinien entsprechend in Zeiten des Coronavirus.

  • Keine Arbeit mehr mit der Immobilie. Was auch immer zu tun ist: Wir von Home kümmern uns drum.

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Jana & Frank