Worauf Besitzer von Kamine und Kachelöfen achten müssen.

Hannover, 15.02.2018
Verbraucher, die ihre vier Wände mit einem
Kachelofen oder einem Kamin beheizen, müssen seit dem 1. Januar
2018 strengere Auflagen für den Betrieb ihrer Feuerstätte beachten.
Vor 1985 eingebaute Öfen müssen mit Feinstaubfiltern nachgerüstet
oder komplett ausgetauscht werden. Außerdem können Gemeinden
und Kommunen je nach Luftqualität Betriebsverbote für Feuerstätten
aussprechen.

Verbraucher können auch selbst die Feinstaub-Emission minimieren. Die
Energieberatung empfiehlt: Gut abgelagertes, trockenes Brennholz und
geeignete Anzünder verwenden, keinen Müll verbrennen und auf sehr
hohe Raumtemperaturen verzichten. Auch Feuerstätten für Holzpellets
reduzieren den Feinstaub.

Mit Brennholz zu heizen, ist häufig teurer als gedacht. Der Brennstoff ist
zwar meist preiswerter als Erdgas oder Heizöl, aber Kamine und Öfen
haben oft höhere Wärmeverluste, da sie den Brennstoff schlechter
ausnutzen. Neue Feuerstätten verbrennen effizienter als alte Öfen. Wer
plant, eine Holzfeuerstätte an das zentrale Heizungsnetz anzuschließen,
sollte sich bei den Energieberatern der Verbraucherzentrale ausführlich
informieren.

Bei allen Fragen der Energieeffizienz hilft die anbieterunabhängige
Energieberatung der Verbraucherzentrale Niedersachsen weiter. Für
einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die
Beratungsangebote kostenfrei.

Telefonische Beratung und Terminvereinbarung sind auch möglich unter
0800 – 809 802 400 (kostenfrei) oder direkt über
www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

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