Wenn Sie als Vermieter eine Wohnung mit Warmwasserversorgung vermietet haben, muss nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung die Anlage das ganze Jahr in Betrieb gehalten werden, und zwar rund um die Uhr.

Nach dem Bundesgerichtshof gehört eine ständig verfügbare Warmwasserversorgung im Regelfall zur Gebrauchstauglichkeit einer Mietwohnung. Das warme Wasser muss demnach stets eine Temperatur zwischen 40 und 50 Grad C aufweisen. Ansonsten kann der Mieter in zulässiger Weise eine Minderung vornehmen. Der Umstand, dass warmes Wasser erst nach Ablaufen des in den Leitungen stehenden Kaltwassers zur Verfügung steht, spielt aber keine Rolle. Entgegenstehende Formularklauseln verstoßen gegen § 307 BGB.


Das Amtsgericht Köln hat etwa eine Minderung von 7,5 Prozent durch den Mieter nicht beanstandet, dem zwischen 22 Uhr und 7 Uhr kein warmes Wasser zur Verfügung stand.

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